Landesliste zur Bundestagswahl 2017

Für die Bremer Landesliste zur Bundestagswahl 2017 wurden in der Aufstellungsversammlung am 26.01.2017 folgende Bürger/Bürgerinnen Bremens gewählt:

Platz 1: Rolf Walczak

Platz 2: Jan Hövener

Platz 3: Harry Herwig Schaefer

Platz 4: Vanessa Gotzhein

Platz 5: Gerhard Dick

Platz 6: Hendrik Fiedler

Platz 7: Uwe Knorr

Kurzvorstellung der Kandidaten:


Rolf Walczak (Platz 1)
69 Jahre, Rentner und selbständiger Kleinunternehmer:
„Da ich seit guten 3 Jahren bereits ein bedingungsloses Grundeinkommen ( auch Altersrente genannt) von 600€ monatlich beziehe, möchte ich mich dafür stark machen, dass alle anderen Mitbürger ein ebensolches „Bedingungsloses Grundeinkommen“ erhalten. Besser wäre allerdings ein höherer – die Mindestbedürfnisse abdeckender – Betrag. Dafür mache ich gemeinsam mit allen Mitstreitern alles dafür, dass Artikel 1 des Grundgesetzes „Die Würde des Menschen ist unantastbar“ auch für weniger Privilegierte gilt.“

****


Jan Hövener (Platz 2) 
„mal so alt, mal so jung!
1966-Jahrgang“. Kunsttherapeut, Wirtschaftsingenieur, Pädagoge, Vater von Tochter Lilly, bald 11. Langjähriger Grundeinkommensaktivist, u.a. Mitbegründer „Bremer Dialog Grundeinkommen“ (s. www.grundeinkommen-bremen.de) und parteiunabhängiger Direktkandidat für die Wahl zum Bundestag 2009.
Ich bin für eine mit Phantasie und sachlichem Dialog entwickelte Umsetzung dieser Idee für die notwendige Neugestaltung unserer sozialen Organisation. Wir brauchen nicht nur technische, sondern auch soziale Innovationen. So „lasst uns helle denken, dann werden wir feurig lieben!“ (F. Schiller)

****


Harry Herwig Schaefer (Platz 3)
71 Jahre, Seefahrt, Universität Bremen Studium Psychologie, Kulturmanager.
Und nun beschäftige ich mich mit dem bedingungslosen Grundeinkommen.
Unsere Welt befindet sich im rasanten Wandel, an der technischen Entwicklung zeigt sich die Veränderung besonders deutlich.
Unter
anderem: Industrie 4.0. und Internet der Dinge, zwingen uns zum schnellen Umdenken. Bedingungsloses Grundeinkommen ist für mich hier ein Schritt, zu unserer aller Existenzsicherung. Dafür setze ich mich mit meiner ganzen Kraft ein.

****

Vanessa Gotzhein (Platz 4)
27 Jahre, Kunsttherapeutin und pädagogische Fachkraft in der Flüchtlingshilfe:
„Wie will ich leben? Was will ich lernen, das über die reine Existenzsicherung hinausgeht?
Die Neudefinition des Arbeitsbegriffs, mehr Zeit und Raum für unsere Fragen an das Leben, für Ideen und Gestaltung –
all das erscheint mir in diesen Zeiten als notwendiger nächster Schritt, um einander als mündige, selbstwirksame Menschen schließlich jene kreative, verantwortliche Teilhabe an der Gesellschaft zuzutrauen, zu der wir meines Erachtens bereit sind.
Ich möchte das Experiment Grundeinkommen wagen, um herauszufinden, was auf der Basis der Bedingungslosigkeit für jede/n von uns möglich ist“

****


Gerhard Dick (Platz 5)
63 Jahre, selbständiger Unternehmensberater: „Mit der Einführung des bedingungslosen Grundeinkommen (BGE) verlieren wir unsere Existenzängste und gewinnen Zutrauen in die eigenen Stärken und Potenziale.
Darüber hinaus kann den anstehenden Herausforderungen von Industrie 4.0/Arbeit 4.0 nur durch ein Umdenken im gesellschaftlichen Miteinander begegnet werden, hin zu einem gerechten und fairen Miteinander. Diese Chance bietet das bedingungslose Grundeinkommen!“

****


Hendrik Fiedler (Platz 6)
23 Jahre, Soziologiestudent:
„Ich erhoffe mir, dass ein bedingungsloses Grundeinkommen dazu beiträgt, dass Solidarität und Freiheit aus eigener Initiative in den Menschen erwachsen kann.“

****

Uwe Knorr (Platz 7)
58 Jahre, Groß-und Außenhandelskaufmann, Kleinunternehmer: „Bedingungsloses Grundeinkommen ist eine Grundlage für den gesellschaftlichen Zusammenhalt und Verständigung – Entwicklung und Selbstbestimmung. Sie münden in eine von Freiheit und Gleichberechtigung getragene Gesellschaft. Wenn wir uns bedingungsloses Grundeinkommen vorstellen können, so ist es auch möglich.“